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Negativergebnisse in allen Sparten im letzen Quartal 2008

Toyota Motor Corporation revidiert seine Verkaufsprognose für das Geschäftsjahr

06.02.09 || TOKIO (6. Februar 2009) - Die Toyota Motor Corporation (TMC) hat heute das Ergebnis für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres (1.10. - 31.12.2008) bekannt gegeben. Die weltweiten
Fahrzeugverkäufe lagen im dritten Quartal bei 1.84 Millionen Einheiten, das sind 443 000
(24,1%) weniger als im Vorjahreszeitraum. Daraus ergibt sich ein konsolidierter Umsatz von
4,8 Billionen Yen* (37.8 Milliarden Euro), das entspricht einem Rückgang von 28,4 Prozent
gegenüber dem Vorjahr. Das Betriebsergebnis ging von 601,5 Milliarden Yen (3,9 Milliarden
Euro) auf -360,6 Milliarden Yen (-2,83 Milliarden Euro) zurück. Beim Nettoergebnis gibt es
einen Verlust von 164,7 Milliarden Yen (1,3 Milliarden Euro) im dritten Quartal zu
verzeichnen.

Für den Rückgang des Betriebsergebnis nannte der für Finanzen zuständige TMC-Vorstand
und Executive Vice President Mitsuo Kinoshita folgende Gründe: „Umsatz und Gewinn sind
in dieser Periode dramatisch zurückgegangen. Ursache für das negative Ergebnis sind die
rückläufigen Fahrzeugverkäufe, die schwierige Marktsituation in den USA und in Europa und
vor allem der starke Anstieg des Yen gegenüber Dollar und Euro".

Weltweit waren die Ergebnisse im dritten Quartal rückläufig, in Japan, den USA und Europa
musste Toyota ein negatives Betriebsergebnis verzeichnen, während Asien, Zentral- und
Südamerika, Ozeanien, Afrika und im mittleren Osten weiterhin schwarze Zahlen ausweisen
konnten. Auch im Bereich der Finanzdienstleistungen schrieb Toyota ein negatives Ergebnis,
trotz steigender Kreditvergaben und einer verbesserten Handelsspanne im Kreditgeschäft.
Dies lag hauptsächlich an veränderten Refinanzierungszinssätzen, sowie einer Erhöhung der
Risikovorsorge.

Aufgrund der neuen Zahlen hat TMC die Prognose für das Jahresergebnis erneut revidiert.
Es wird geschätzt, dass zum 31. März 2009 weltweit 7.23 Millionen Einheiten verkauft
werden, das sind 220 000 weniger als noch im Dezember angekündigt. Auch die Prognose
für den Umsatz wurde auf 21 Billionen Yen (146,8 Milliarden Euro) heruntergesetzt. Man
rechnet nun mit einem negativen Nettoergebnis von 350 Milliarden Yen (2,4 Milliarden Euro).

Mitsuo Kinoshita kündigte aufgrund der neuen Prognosen weitere Maßnahmen zur
Kostensenkung an. Die Aufmerksamkeit gelte den Kostenstrukturen bei Entwicklung,
Produktion und Verkauf. Das Spektrum reiche von reinen Sparmaßnahmen bis hin zu
Veränderungen in der Modellpolitik, um den Kunden- und Marktbedürfnissen gerecht zu
werden. Mittelfristig liege der Fokus dabei eindeutig auf der Weiterentwicklung des
Hybridantriebes. Mit der Einführung der dritten Prius-Generation und einem weiteren Lexus
Hybrid sei man auf dem richtigen Weg. Mitsuo Kinoshita sagte weiter: „Mit diesen
Maßnahmen werden wir die momentane Krise überstehen, und aus ihr als effizienteres und
widerstandsfähigeres Unternehmen hervorgehen". (ptoy)
*Der zugrunde liegende Wechselkurs: 1 € = 151 Yen