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„Man muss wissen, auf welchen Berg man steigen möchte“

Zum zehnjährigen Jubiläum ihres Private Banking hatte die TaunusSparkasse Bergsteigerlegende Reinhold Messner als Referenten zu Gast

18.02.09 || BAD HOMBURG (18. Fbruar 2009) - 200 Gäste haben gestern Abend gemeinsam mit der TaunusSparkasse das zehnjährige Jubiläum des Private Banking der TaunusSparkasse im Kurhaus Bad Homburg gefeiert. Zur Jubiläumsfeier hatten die Gastgeber einen ganz besonderen Referenten zu Gast: Bergsteigerlegende Reinhold Messner.

Unter dem Motto „Berge versetzen" referierte Messner über seine zahlreichen Expeditionen - unter anderem über die Besteigung des Mount Everest, die er ohne Sauerstoffmaske durchgeführt hat, oder über die Überquerung der Antarktis über den Südpol, bei der er 2.800 Kilometer Laufstrecke durch das Eis zu Fuß überwunden hat. Das Wichtigste beim Bergsteigen sei, „zu wissen, welchen Berg man besteigen möchte", sagte Messner und bezog diesen Vergleich auch auf das Geschäfts- und Privatleben. Das Ziel müsse in jeder Lebenslage bekannt sein - sowohl bei der Expedition, als auch bei allem anderen.

Auf den Spuren des Yetis


Zuletzt löste er das Rätsel des Mythos' Yeti. „Es gibt den Yeti", so Messner. Das sei nicht in Frage zu stellen. „Der Yeti ist nur nicht der Affenmensch, den sich die Europäer gerne vorstellen, sondern ein übergroßer Schneebär, der in Höhen zwischen 4.000 und 5.000 Metern lebe.

Nachhaltiges Handeln in Sachen Ökonomie, Ökologie und sozialer Verantwortung


Die TaunusSparkasse hatte das zehnjährige Jubiläum unter das Motto „Nachhaltigkeit" gestellt. „Nachhaltigkeit ist ein wesentliches Merkmal unseres Private Banking", so Vorstandsmitglied Axel Warnecke in seiner Begrüßungsrede. Zum einen zeichne sich das Private Banking durch die nachhaltige Zusammenarbeit mit den Kunden aus, zum anderen präge der Leiter des Bereiches, Robert Recknagel, von Anfang an mit hohem persönlichem Einsatz und Leidenschaft das Private Banking der TaunusSparkasse. An zahlreichen Beispielen machte Warnecke deutlich, dass die TaunusSparkasse ein nachhaltiges Unternehmen ist - in Bezug auf ihr wirtschaftliches Handeln, ihre fortschrittlichen Umweltstandards und ihre soziale Verantwortung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, als auch für die Menschen in der Region.

Welche Auswirkungen der Kohlendioxid-Ausstoß der Industrienationen auf die Umwelt hat und welche Lösungsmöglichkeiten es gibt, die Schadstoffemission zu verringern, darüber referierte der zweite Redner des Abends: Dr. Gerhard Wagner, Senior Portfolio Manager der Fondsgesellschaft Swisscanto, der sich mit Investments zum Thema Nachhaltigkeit befasst und ein anerkannter Experte in der Bewirtschaftung von nachhaltigen Anlagen ist.

In seinem Schlusswort bedankte sich Robert Recknagel bei den Kunden des Private Banking, die ihm und der TaunusSparkasse seit zehn Jahren ihr Vertrauen schenken und bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich Tag für Tag mit einem hohen Maß an Engagement für die Kunden einsetzen.

Für die musikalische Unterhaltung der Gäste sorgten Alphornbläser und ein Zitherspieler. „Es war ein sehr gelungener und informativer Abend", so das Fazit der Besucher nach der Veranstaltung. (ptsk)