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Wachsende Nachfrage nach Riester-Fondssparplänen

BVI begrüßt Verbesserungen bei vermögenswirksamen Leistungen - Riester-Rente mit Investmentfonds - ein Erfolgsmodell

13.02.09 || FRANKFURT (13. Februar 2009) - Knapp eine halbe Million Vorsorgesparer haben im Jahr 2008 einen Riester-Vertrag bei deutschenInvestmentgesellschaften neu abgeschlossen. Zum Stichtag 31. Dezember 2008 managte die Investmentbranche damit insgesamt 2,4 Mio. der staatlich geförderten Sparpläne. Dies gab der BVI Bundesverband Investment und Asset Management heute bekannt.

Die Entwicklung zeigt, dass das Thema Altersvorsorge zunehmend an Bedeutung gewinnt und immer mehr Menschen dabei auf die langfristig rentabelste Form des Riester-Sparens setzen - staatlich geförderte Sparpläne mit Investmentfonds bieten neben hohen Renditeaussichten gleichzeitig ein Höchstmaß an Sicherheit. Denn die Anbieter müssen garantieren, dass mindestens die in der Ansparphase eingezahlten Beträge ab dem 60. Lebensjahr zur Verfügung stehen. Die wichtigsten Fragen zum Thema staatlich geförderte private Altersvorsorge beantwortet die soeben aktualisierte Broschüre des BVI „Die Riester-Rente mit Investmentfonds", die auch eine Liste aktueller Riester-Fondsangebote enthält.

Die Broschüre kann in Einzelexemplaren kostenlos beim BVI per Telefax (069 - 597 14 06), per E-Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ) oder im Internet (www.bvi.de Rubrik Bestellcenter) bestellt werden und steht dort auch in elektronischer Form zur Verfügung.

Einen Baustein zur Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand stellen vermögenswirksame Leistungen (VL) dar. Der BVI begrüßt, dass ab 1. April 2009 die Arbeitnehmer-Sparzulage für Aktienfonds von 18 auf 20 Prozent auf den Sparbetrag von maximal 400 Euro pro Jahr angehoben wird. Gleichzeitig werden die Einkommensgrenzen, bis zu denen die Arbeitnehmer-Sparzulage gezahlt wird, für Ledige von 17.900 auf 20.000 Euro und für Verheiratete von 35.800 auf 40.000 Euro angehoben. Ein Schönheitsfehler aber bleibt: Die gerade eingeführte Abgeltungsteuer dürfte oftmals höher ausfallen, als die staatliche Förderung. „Deshalb sollten Kurszuwächse beim VL-Sparen - wie bis Ende 2008 - steuerlich nicht erfasst werden" sagt Stefan Seip, Hauptgeschäftsführer des BVI.

Die Anzahl der Investmentsparpläne mit vermögens-wirksamen Leistungen (VL) ist zum Stichtag 31. Dezember 2008 erwartungsgemäß erneut zurückgegangen. Mit 3,9 Mio. VL-Depots verwalteten deutsche Kapitalanlagegesellschaften rund 633.000 VL-Verträge weniger, als ein Jahr zuvor. Ein Grund dafür besteht darin, dass in vielen Tarifverträgen vermögenswirksame Leistungen in die betriebliche Altersvorsorge umgewidmet worden sind. (bvi)