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Volksbank-Stadion am Bornheimer Hang fertig gestellt

Symbolische Schlüsselübergabe von Sportdezernent Frank an den FSV

17.07.09 || FRANKFURT (17. Juli 2009) - Am Donnerstag hat Sportdezernent Markus Frank symbolisch den Schlüssel für das fertig gestellte Stadion am Bornheimer Hang an den Geschäftsführer des FSV, Bernd Reisig, übergeben. Damit kann der Zweitligist in einer Woche in dem neuen Frankfurter Volksbank Stadion sein Eröffnungsspiel gegen Werder Bremen absolvieren. Der Sportdezernent wünschte dem Verein bei der Schlüsselübergabe weiterhin viel Erfolg.

Frank hatte zuvor darauf hingewiesen, dass der ambitionierte Stadionumbau durch eine Reihe von Faktoren erschwert worden ist. "Die nahe Autobahn, die Geländemodellierung, die berechtigten Anforderungen der Unteren Naturschutzbehörde und der Unteren Wasserbehörde aber auch die Bodenbelastung durch die Vornutzung des Geländes haben die Professionalität aller Beteiligten auf eine wahre Probe gestellt. Weitere "Probleme" bereitete der unerwartet rasante sportliche Erfolg des FSV, der von der Regionalliga direkt in die 2. Liga und dort zum Klassenerhalt führte. Damit änderten sich gleich mehrfach die Anforderungen an das Stadion, das regionalligatauglich umgebaut wurde," sagte der Sportdezernent.

In der rund eineinhalbjährigen Bauzeit ist für 17,5 Millionen € ein kompaktes, atmosphärisch dichtes Stadion mit einer Kapazität für 10.480 Zuschauer entstanden. Rund die Hälfte davon sind Sitzplätze.

Derzeit wird dem Stadion noch an vielen Stellen der letzte Schliff gegeben. Sportdezernent Frank äußerte in diesem Zusammenhang auch die Hoffnung, dass mit den nun erfolgten Änderungen an der Flutlichtanlage auch das Blendproblem auf der Autobahn gelöst werde. "Das werden wir aber erst nächste Woche endgültig wissen, wenn entsprechende Messungen in der Nacht von Samstag zum Sonntag gemacht worden sind", sagte Frank.

FSV-Geschäftsführer Bernd Reisig freute sich über die Fertigstellung der Arena am Bornheimer Hang. "Damit erhält die Sportstadt Frankfurt jetzt ein Stadion mit einer Kapazität von 10.000 Zuschauern und schließt damit eine Lücke in seiner Infrastruktur", so Reisig.
In der Länderspielpause Ende August, ergänzte der Geschäftsführer, werde die noch fehlende Rasenheizung eingebaut. In einem 2. Bauabschnitt im kommenden Sommer ist geplant die alte Haupttribüne durch einen Neubau zu ersetzen. (pia)

 

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