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Der J.P. Morgan Corporate Challenge fasziniert die 69.042 Läufer

Gemeinsamer Sport führt die Firmen zusammen Jenny Schulz und Raphael Schäfer siegen ein zweites Mal

18.06.09 || FRANKFURT (18. Juni 2009) - Die Verantwortlichen hatten nicht zu viel versprochen. Der J.P. Morgan Corporate Challenge war wieder ein Lauf der Superlative. Hessens Ministerpräsident Roland Koch schickte am Mittwoch bei strahlendem Sonnenschein 69.042 Teilnehmer aus 2708 Firmen auf die 5,6 Kilometer lange Strecke durch Frankfurt am Main. „Es gibt mittlerweile in unserer Region wohl niemanden, der diese Veranstaltung nicht kennt. In all den Jahren hat sie sich zu einer stabilen Größe entwickelt. Die Faszination daran ist, dass große und kleine Firmen sowie Ministerien, Gemeinden und andere Institutionen teilnehmen. Gemeinsamer Sport ohne die Jagd auf Sekunden führt zusammen und hilft im täglichen Miteinander", findet der hessische Landesvater.

Auch Michael Ilgner hatte allen Grund zum Jubeln. Kurz bevor er seine Sportschuhe schnürte, bekam der Geschäftsführer der Stiftung Deutsche Sporthilfe im Rahmen des Corporate Challenge einen Scheck über 207.126 Euro überreicht. „Das ist eine außerordentliche Summe. Wir werden diesen großzügigen Betrag für die Förderung von verschiedenen Projekten für junge behinderte Sportler verwenden. Ich bin stolz und dankbar, Partner dieser Veranstaltung zu sein", sagte Ilgner, kurz bevor er mit seinen Kollegen auf den Kurs durch die Mainmetropole ging.

Gastgeber Dr. Karl Altenburg, CEO Deutschland/Österreich/Schweiz von J.P. Morgan, meinte voller Begeisterung: „Es ist jeder Mal wieder Klasse. Hier spüren wir keine Finanzkrise. Das gemeinsame Laufen ist gut, um auf andere Gedanken zu kommen. Es ist wichtig, im Team Spaß zu haben und danach mit den Kollegen zu feiern."

Die Firma Opel, in den letzten Monaten Dauerthema in der Wirtschaftspresse, kam mit über 300 Personen in die Mainmetropole. „Wir hatten intern einen sehr kurzen Vorlauf. Eigentlich habe ich nur mit rund 100 Startern gerechnet. Über die gute Resonanz war ich dann wirklich überrascht, zumal jeder Läufer die zwanzig Euro Startgeld aus der eigenen Tasche zahlen musste. Bei uns stehen die Leute voll hinter der Firma, sind positiv eingestellt und das zeigt sich auch hier", berichtet Thorsten Schmitt, der bei dem Automobilkonzern in Mainz-Kastell als Projekt-Ingenieur für alternative Antriebe arbeitet.

Bei der 17. Auflage der größten Laufveranstaltung der Welt konnten die Sieger von 2008 ihre Erfolge wiederholen (unser Bild stammt vom Zieleinlauf 2008. Foto:. jpmcc).Raphael Schäfer vom Ministerium für Inneres und Sport des Saarlandes stürmte in der Top-Zeit von 15:59 Minuten über die Ziellinie auf der Senckenberganlage. Der Verwaltungsbeamte im Glücksspiel-Referat hatte nicht nur Fortune, sondern glänzte mit Können. Der 28-jährige Saarländer feierte einen überlegenen Start-Ziel-Sieg, obwohl er im März fast vier Wochen wegen einer Bronchienerkrankung kürzer treten musste. „Die Siege beim J.P. Morgan Corporate Challenge sind die schönsten Erfahrungen in meinem Sportlerleben", sagte er nach seinen erneuten Triumph.

Christophe Chayriguet (Bongrain Deutschland) holte sich in 16:40 Minuten den zweiten Platz und konnte dabei Dirk Busch in Schach halten. Der Derivate-Händler der DZ Bank wurde Dritter in 16:51 Minuten.

Bei den Frauen gab es einen Heimsieg durch Jenny Schulz (Deutsche Bundesbank). Die Kauffrau für Bürokommunikation siegte in 19:10 Minuten und war damit über 30 Sekunden schneller unterwegs als vor Jahresfrist. „Ich habe eigentlich nicht damit gerechnet, meinen Sieg wiederholen zu können. Das ist schon eine tolle Sache, von all den begeisterten Zuschauern am Rande der Strecke angefeuert zu werden. Nach einem knappen Kilometer habe ich eine Mitstreiterin von der Polizei überholt und bin in Führung gegangen. Trotzdem hatte ich ein wenig Bammel, ob ich meinen Vorsprung ins Ziel retten kann", verriet die Triathletin. Birgitt Bohn (Alinea Financial Translations) erkämpfte sich mit 20:08 Minuten Platz zwei und Ellen Weber (Polizei Hessen) wurde in 20:27 Minuten Dritte.

Die Gewinner des T-Shirt-Wettbewerbes waren: Frankfurter Goethehaus/Freies Deutsches Hochstift, traffiQ Lokale Nahverkehrsgesellschaft und Invenio GmbH Engineering Services. Die Spende dieser drei Firmen ging an den Verein Kultur für alle e.V., Ambulanter Kinderhospizdienst und den Wildwasser e.V. (amuemed)