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Besuch in der Eissporthalle und vergessener Sportstätten

Auf den Spuren bedeutenderFrankfurter Sportstätten und Erinnerung an einstige Sportlergrößen

17.09.12 || altFRANKFURT (17. September 2012) - Frankfurt ist reich an tollen Sportanlagen. Herzstück der Sportstadt ist das Stadion im Stadtwald, das seit Eröffnung im Jahr 1925 Austragungsort von drei Fußball-Weltmeisterschaften war. Aber auch der Bornheimer Hang, die Festhalle, die Ballsporthalle, die Eissporthalle und die Galopprennbahn sind beeindruckende Stätten, in denen große Wettkämpfe stattfinden. Und der Blick in die Geschichte zeigt: Schon in den Anfangstagen des Sports verfügte Frankfurt über bedeutende Anlagen. Im Rahmen des Projekts „Frankfurter Sportstätten" werden seit etwa vier Wochen bei zahlreichen Führungen Anlagen von Einst und Heute entdeckt. Nach dem Stadion, einem Rundgang über den Hauptfriedhof stehen als nächstes die Eissporthalle (an diesem Donnerstag) und zum Abschluss werden vergessene Sportorte bei einem Rundgang im Oktober erkundet.

Blick in die Eissporthalle Frankfurt am Donnerstag


Einst spielten hier die Cracks der Eintracht in der Bundesliga, 2004 feierten die Lions auf dem Eis die Deutsche Meisterschaft. Die Eissporthalle Frankfurt, eröffnet 1981, hat aber nicht nur großes Eishockey gesehen. Musikkonzerte, Handball-Länderspiele, Tanzwettbewerbe und Eislaufgalas fanden in der fast 7.000 Besucher fassenden Halle statt. Und die Frankfurter Bevölkerung nutzt die Halle und die angrenzende Außeneisfläche, um selbst Schlittschuh zu laufen. Dieter Henning, als Leiter Großsporthallen auch für die Eissporthalle verantwortlich, zeigt heute die kleinen und großen Geheimnisse der Eissporthalle. Donnerstag, 20. September. Start: 17.30 Uhr , Treffpunkt: Hauptkasse, Eintritt frei. Unser Bild zeigt die vollbesetzte Eishalle während eines Spieles.

Vergessene Sportorte in Frankfurt


Auch in der Innenstadt finden sich Spuren des Sports in Frankfurt. Bei einem 90minütigen Rundgang erfahren die Spaziergänger viel zu längst vergessenen Schwimmbädern, Ruderregatten, Rollschuhbahnen, Radrennbahnen und Staffelläufen, bei denen einst die ganze Stadt zeitweise lahmgelegt wurde. Sonntag, 7. Oktober, Start: 11 Uhr , Treffpunkt: Cafe Hauptwache Frankfurter Stadion, 1925, Eintritt: 5 €, ermäßigt. 3,50 €.

Das Stadion Bad: „Wie schee is e Familjebad"


altGemeinsam mit Sunna Gailhofer vom Verein Freunde des Stadionbads e.V. wurde im August eine Reise durch das Stadionbad einst und heute gestartet. „Wie schee is e Familjebad - im Stadion un in Niederrad" dichtet der Frankfurter Schriftsteller Adolf Stoltze einst über das 1925 eröffnete Bad. Die Ausstellung „Mein Stadionbad - eine Ausstellung mit Schwimmbad" bringt Erinnerungen an längst geschwommene Runden zurück. Auch wenn das Stadionbad heute zu den modernsten Bädern Frankfurts gehört, findet man bei genauem Hinsehen noch einiges aus den Anfangstagen des Bades. Das Bild des Stadions stammt aus dem Jahre 1925. Fotos (2): Presse- und Informationsamt der Stadt Frankfurt

Auf den Spuren Frankfurter Sportler auf dem Hauptfriedhof


Zum elften „Tag des Friedhofs", am vergangenen Sonntag, wurde eine Führung „Auf den Spuren Frankfurter Sportler" geboten. Besucht wurden unter anderem die Gräber von Vereinsgründer Albert Pohlenk, dem ersten Frankfurter Nationalspieler Fritz Becker, dem ehemaligen Oberbürgermeister Walter Kolb und dem Frankfurter Original Albert Wamser. (de/pia)