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Jörg Meister gewinnt den BMW Sailing Cup in Frankfurt

BMW Sailing Cup 2012: Finale mit drei punktgleichen Teams beim Regattawochenende auf dem Main

30.08.12 || altFRANKFURT (29. August) - Nach einem spannenden Regattawochenende steht die Siegercrew beim vierten BMW Sailing Cup 2012 in Frankfurt am Main fest. Im Finale gewannen Jörg Meister, Markus Schrodt, Thomas Kreher, Malte Proff und Stefanie Kornatz punktgleich vor zwei anderen Crews auf Grund der besseren Ergebnisserie. Damit sicherten sich die Gewinner die Qualifikation für das BMW Sailing Cup Deutschlandfinale vom 5. bis 7. Oktober 2012 in Hamburg. Die Qualifikationsregatta westlich der Friedensbrücke war während des Museumsuferfestes sehr gut besucht. Ein stetiger Strom von Zuschauern flanierte am Mainufer entlang.

altSie gewannen das Finale beim vierten BMW Sailing Cup 2012 auf dem Main.

Dietmar Kövari, Filialleiter der BMW Niederlassung Frankfurt West, und Christian Neubauer, 1. Vorsitzender des Frankfurter Yachtclubs e.V., übergaben die Pokale für die Podiumsplätze. Die Siegerehrung mit allen 18 Teams wurde von HR 1 Moderatorin Marion Kuchenny präsentiert. „Der vierte BMW Sailing Cup war voll auf Kurs. Wir haben es in diesem Jahr wieder einmal geschafft, die Bewerberanzahl zu übertreffen und freuen uns, dass sich der BMW Sailing Cup zu einer festen sportlichen Veranstaltung in Frankfurt etabliert hat. Mit großer Vorfreude blicken wir jetzt bereits auf den nächsten BMW Sailing Cup am Main", sagte Dietmar Kövari.

„Der BMW Sailing Cup in Frankfurt bot wieder viel Wind und ereignisreiches Segeln für die Teilnehmer. Die Durchführung der Wettfahrten war für das Team des Frankfurter Yachtclubs angesichts der Bedingungen anspruchsvoll, hat aber auch wieder sehr viel Spaß gemacht. Wir freuen uns auf die fünfte Auflage im nächsten Jahr", sagte Christian Neubauer.

altDas Finale vor der Kulisse des Westhafens.

Für die Teilnehmer war der BMW Sailing Cup eine Regatta quasi unter Profibedingungen. BMW stellte für das gesamte Regattawochenende sieben J80 Kielboote sowie hochwertige Segelkleidung und Schwimmwesten von Marinepool zur Verfügung. Wasserschiedsrichter sorgten für schnelle Entscheidungen auf dem Wasser und die Beachmaster kümmern sich um den einwandfreien Zustand der Segel, Winschkurbeln und Schoten.

Am Samstag, 25. August, gab Stadtrat Markus Frank, Dezernent für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr, um 10 Uhr den Startschuss für den BMW Sailing Cup in Frankfurt am Main. Für die 18 Fünfercrews standen die Vorläufe und die Qualifikationsrennen auf dem Programm, die bei vier Beaufort aus südwestlicher Richtung und leichten Böen ausgetragen wurden. (wir berichteten bereits)

Durch die Berufsschifffahrt und die dadurch bedingten Sperrzeiten für die Wettfahrten, wurde den Seglern zwischenzeitlich immer etwas Geduld abverlangt. Die Teilnehmer nahmen die Pausen aber mit der routinierten Gelassenheit, die Seglern zu Eigen ist. Viele enge Rennen und der teils böige Wind forderten von Crews und Booten alles ab.
Am zweiten Tag standen mit den Hoffnungsläufen, den Halbfinals, dem Runner's Up und den Finalläufen sieben Wettfahrten auf dem Programm. Bei anspruchsvollen Segelbedingungen mit fünf Windstärken, die in Böen auf bis zu sieben Beaufort auffrischten, wurden am Sonntagnachmittag die mit Spannung erwarteten beiden Finalläufe gestartet. Skipper Jörg Meister legte mit seiner Crew im ersten Finaldurchgang den besten Start hin, konnte die gute Ausgangsposition aber nicht halten. So ging Dr. Jan Ulmer als erster um die Luvtonne und verteidigte diesen Vorsprung über die nächste Bahnmarke bis in das Ziel. Startgewinner Meister kam als vierter von den sechs Finalbooten über die Ziellinie.

altAuf dem Siegerpodest die Siegercrews. Fotos: bcc

In der zweiten Finalwettfahrt erwischte die Crew um Jörg Meister wieder einen guten Start und ging dieses Mal auch als erste um die Luvtonne. Skipper Dr. Jan Ulmer hingegen bekam von den Wasserschiedsrichtern direkt nach dem Start einen Penalty zugesprochen. Mit einem Strafkringel bereinigte er seinen Fehler, verlor aber den Anschluss an die Spitze. Währenddessen segelte Jörg Meister einen Vorsprung heraus und verteidigte diese bis in das Ziel. Dr. Jan Ulmer belegte in der abschließenden Wettfahrt den vierten Platz und hatte damit gleiche Punktzahl und die gleichen Platzierungen wie Jörg Meister. Die bessere Platzierung in der zweiten Wettfahrt gab so den Ausschlag für den Gesamtsieg von Jörg Meister, der im Vorjahr das Finale nur knapp verpasste. Mit einem zweiten und einem dritten Platz kam Skipper Reinhard Noack ebenfalls auf fünf Punkte und damit auf den dritten Gesamtrang. Beide Finalläufe boten den Zuschauern spannende und faire Wettfahrten und waren somit ein schöner seglerischer Abschluss des Wochenendes.

Mit dem Sieg ist für Jörg Meister, Markus Schrodt, Thomas Kreher, Malte Proff und Stefanie Kornatz die Einladung zum BMW Sailing Cup Deutschlandfinale im Oktober 2012 verbunden. In Hamburg treten die Siegerteams der 17 regionalen Regatten gegeneinander an, um im großen Finale den deutschen Vertreter für das Internationale Finale des BMW Sailing Cup zu ermitteln.

Die zweitplatzierte Crew mit Dr. Jan Ulmer, Friedrich Koch, Esther Sina, Philipp Giloy und Michael Kahlfuß sowie die Drittplatzierten Reinhard Noack, Heike Mansfeld, Lars Bender, Roland Dörrmann und Dirk Jungjohann wurden für Ihre Leistungen mit einem Eintritts- Gutschein für ein Konzert nach Wahl belohnt, der bundesweit eingelöst werden kann. Auch an Land begeisterte diese von BMW initiierte Segelveranstaltung die Besucher. Moderator Christoph Schumann kommentierte fachkundig das Geschehen auf dem Wasser. So war die BMW Yachtsport Base mit dem großen Terrassenbereich und dem Race Village der zentrale Anlaufpunkt für die zahlreichen Gäste. Im Rahmen der Veranstaltung präsentierten die BMW Niederlassungen Hessen den neuen BMW 3er Touring. Außerdem standen viele weitere aktuelle Modelle für Probefahrten zur Verfügung.

Die Besucher konnten an Land mit Kraft am Grinder virtuell einen 500 qm großen Spinnaker in die Höhe ziehen oder ihr taktisches Geschick am BMW Sail Simulator beweisen. Am Wochenende nutzen viele Gäste das Angebot des Probesegelns unter Anleitung eines erfahrenen Steuermanns, um in rund 45 Minuten die Faszination des Segelns zwischen Luv und Lee zu erleben sowie Manöver wie Wenden und Halsen auszuführen. Höhepunkte für die jüngeren Besucher waren das Bemalen eines 1er BMW mit Fingerfarben und der Babyracer Parcours. Die größeren Besucher testeten die aktuellen BMW Bikes und ließen sich von der Bike-Show von Igor Obu begeistern. (sh/bcc)