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Hessischer Journalistenpreis für Dieter Kürten

12.000 Euro Preisgeld zum Thema „Fußball-Land Hessen"               von Karl-Heinz Stier

23.08.12 || altOFFENBACH (22. August 2012) - In der Begründung zur Auszeichnung des Journalistenpreise an den ehemaligen Sportreporter und Moderator würdigte die Jury, dass der in Wiesbaden lebende Kürten in seiner journalistischen Arbeit „die Fahnen der Qualität und der Seriosität stets hochgehalten habe" so die Laudatio. „Generationen von Fernsehzuschauern schätzen ihn für seine Fachkompetenz, seine Lockerheit und den respektvollen Umgang mit seinen Gesprächspartner", sagte der Jury-Vorsitzende Prof. Heiner Boehncke über den weitgehend im Aktuellen Sportstudios des ZDF bekannten Moderators.

altDarüber hinaus sei Dieter Kürten (unser Bild. Foto: spardabank) sozial sehr engagiert. Er ist unter anderem Schirmherr der Kampagne „Der zweite Atem - Leben mit Lungenkrebs" und Botschafter der Kindernothilfe. Erst Anfang August wurde ihm der Hessische Verdienstorden am Bande für sein soziales Engagement verliehen. Auch während der Preisverleihung machte Kürten deutlich, wie wichtig ihm der Dienst am Nächsten sei. Das Preisgeld in Höhe von 3 000 Euro spendet er der Stiftung Bärenherz in Wiesbaden. Die Stiftung unterstützt Einrichtungen für Familien mit Kindern, die unheilbar erkrankt sind und eine geringe Lebenserwartung haben..

In der Kategorie Zeitungen des Wettbewerbs mit dem Thema „Fußball.-Land Hessen" ging der erste Preis an Torsten Gütling für seine Reportagen „Im Bus den Bayern hinterher" und „Humba, Humba in Marseille", die im Weilburger Tageblatt/Nassauer Tageblatt erschienen sind. Gütling hat sich für seine Sieger-Reportagen mit einem Fanclub des FC Bayern München aus Selters auf den Weg nach Marseille zum Viertelfinale in der Champion -League gemacht. „Dank der hautnahen Berichterstattung nimmt der Leser intensiv teil an den Emotionen, die die Mitglieder eines Fanclubs bei einem wichtigen Match ihres Vereins durchleben", heißt es in der Beurteilung der Jury.

Um Gewalt im Amateurfußball geht es auf dem mit Platz 2 bedachten Thema „Rote Karte für die Gewalt" von Olaf Streubing, die im Wiesbadener Kurier und im Wiesbadener Tagblatt publiziert wurde. Den dritten Rang belegte Stefan Weisbrod für seinen Beitrag „Wo Middlehessian und die Elfenbeinküste aufeinander treffen" in der Oberhessischen Presse, in der er sich mit dem Stellenwert und der Bedeutung des Fußballs für Hobbykicker jenseits offizieller Spielklassen auseinandersetzt. Ein Sonderpreis war der Jury die Themenseite „Pokalschlager Kassel gegen Offenbach - der große Vergleich der Städte" von Florian Hagemann und Marcus Janz in der Hessisch/Niedersächsischen Allgemeinen (HNA) wert.

In diesem Jahr war der Hessische Journalistenpreis, der in der Sparda-Bank-Arena Bienerer Berg der Offenbacher Kickers stattfand, mit insgesamt 12 000 Euro dotiert. Bereits zum siebten Mal hat die Sparda-Bank Hessen in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Hessen des Deutschen Journalistenverbandes den Preis ausgelobt und vergeben.

Dass eine Bank einen Journalistenpreis verleiht, ist auf den ersten Blick ungewöhnlich. Die Sparda-Bank ist aber eine regional verwurzelte Genossenschaftsbank mit langer Tradition und Geschichte in Hessen. Mit mehr als 1,3 Millionen Euro jährlich fördert die Sparda-Bank zum Beispiel schon seit Jahren aus den Mitteln ihres Gewinn-Sparvereins gemeinnützige Engagements in Hessen. Und mit dem Journalistenpreis würdigt sie die Arbeit von Journalisten, die sich in besonderer Weise mit der Identität Hessens beschäftigen.

Bisherige Preisträger waren unter anderem Frank Lehmnann, Helmut Markwort und taz-Redakteuer Georg Löwisch für dessen Portrait des SPD-Kandidaten Thorsten Schäfer-Gümbel.