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Oberbürgermeisterin Roth gratuliert Eintracht Frankfurt

Sportdezernent Markus Frank: "Die Eintracht ist wieder dort, wo sie hingehört" - Eintracht-Vorsitzender Bruchhagen in hr1 über Trainer Veh

24.04.12 || altFRANKFURT (24. April 201) - „Herzlich Glückwunsch, meiner Eintracht", jubelte Oberbürgermeisterin Petra Roth nach dem 3:0-Sieg der Frankfurter Kicker am Montag abend bei Alemannia Aachen. Das Stadtoberhaupt wünschte der erfolgreichen Mannschaft einen guten Start in die nächste Saison in der Ersten Bundesliga. Nun habe der Fußball in Frankfurt wieder einen der Bedeutung der Stadt angemessenen Stellenwert.

Roth lobte die kämpferische Leistung der Mannschaft. Ausdrücklich würdigte sie auch das engagierte Wirken des Trainers Armin Veh, der sich für die Eintracht als Glücksfall erwiesen habe. „Gern hätten wir die Mannschaft im Römer begrüßt", bedauerte Roth die Entscheidung der Vereinsführung gegen einen von der Oberbürgermeisterin angebotenen Empfang im Rathaus. Schließlich sei es doch „gute Tradition", dass sich die Stadtgesellschaft und ihre Repräsentanten bei erfolgreichen Sportlern für außergewöhnlichen Leistungen bedankt. Die Fans der Eintracht wollten ihre Mannschaft doch auf dem Römerberg sehen.

Selbstverständlich will die Oberbürgermeisterin am kommenden Wochenende bei den Feiern im eigenen Stadion dabei sein. Eintracht Frankfurt erwartet dann zum letzten Heimspiel der Saison den TSV 1860 München. (pia)

„Frankfurt spielt in der ersten Liga - jetzt auch wieder im Fußball"

Für Sportdezernent Markus Frank ist die Eintracht jetzt wieder da, wo sie hingehört

Wie viele Spiele der Eintracht haben Sie in dieser Saison gesehen?

Markus Frank: Ich habe mir alle Heimspiele von der Stadtloge in der Commerzbank-Arena aus angesehen. Ich bin unserer Eintracht auch in der Zweiten Liga treu geblieben und habe immer mitgefiebert, wie all unsere Fans.

Ab wann waren Sie überzeugt, dass die Mannschaft den direkten Wiederaufstieg schafft?

Markus Frank: Als Optimist habe ich immer an den Aufstieg geglaubt. Ich weiß aber auch, wie hoch der Erwartungsdruck für die Mannschaft, den Trainer und den Vorstand war. Eines ist aber doch sicher: Unsere Eintracht gehört in die Erste Liga! Dafür haben wir alle immer die Daumen gedrückt.

Wie wichtig ist es für unsere Stadt, einen Verein in der Ersten Fußball-Bundesliga zu haben?

Markus Frank: Frankfurt am Main spielt in verschiedenen Bereichen in der Ersten Liga. Die Eintracht steht endlich wieder da, wo sie hingehört. Aber auch der FSV in der Zweiten Bundesliga sowie das Frauenteam des 1. FFC, die Skyliners und die Löwen stärken unser sportliches Image als Sportstadt maßgeblich. Nur an den Sport zu denken, wäre aber zu kurz gegriffen. Denken Sie an den Finanzplatz mit der EZB, den Wirtschaftsstandort, die Verkehrsdrehscheibe am Flughafen oder die Kultur. Denken wir aber auch an die Touristen. Unsere Metropole ist ein attraktives Städtereiseziel.

Was muss die Eintracht beachten, um sich wieder dauerhaft im Oberhaus zu etablieren?

Markus Frank: Ich vertraue auf den Trainer und die Mannschaft und bin überzeugt, dass sie mit ihren Aufgaben weiter wächst. Einen gesicherten Tabellenplatz halte ich für absolut machbar. Und alle Fans können zu einer positiven Atmosphäre beitragen, indem sie fair bleiben und die Gäste der Gegner tolerieren. Bei Niederlagen ist es besonders wichtig, nicht auszuflippen, sondern der Mannschaft beizustehen und sie beim Folgespiel wieder lautstark im Stadion anzufeuern. (pia)

„Die Wünsche eines Trainers zu erfüllen, ist nirgendwo möglich"

Eintracht-Vorstandschef Heribert Bruchhagen über Trainer Armin Veh

Nach dem gesicherten Aufstieg von Eintracht Frankfurt in die erste Fußball-Bundesliga, drängt Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen auf eine Entscheidung von Trainer Armin Veh über dessen Verbleib bei der Eintracht. Es sei jetzt an der Zeit, „dass er sich erklären wird. Und so wird es auch kommen in dieser Woche", sagte Bruchhagen am heutigen Dienstag im Gespräch mit dem Radiosender hr1. Allerdings könne er nicht versprechen, dass Eintracht-Team nach den Wünschen des Trainers aufzustocken. „Das ist nicht immer ganz so einfach. Wir haben alles Geld, das wir hatten, in den Wiederaufstieg investiert. Und wir werden auch jetzt wieder alles mobilisieren, um uns in der ersten Liga zu etablieren."

Aber, so Bruchhagen weiter: „Die Wünsche eines Trainers zu erfüllen, das ist einem Vorstandsvorsitzenden in ganz Deutschland nicht möglich." Am Donnerstag dieser Woche wollen Heribert Bruchhagen und Armin Veh über die Zukunft des Trainers verhandeln.

Zu den Aussichten der Eintracht in der kommenden Bundesliga-Saison sagte Bruchhagen in hr1: „Jeder Neuling muss sich erst mal brav hinten anstellen. Wir müssen uns sozusagen wieder neu anmelden. Aber ich bin ganz zuversichtlich, dass wir uns mit einer schlagkräftigen Mannschaft in der Bundesliga behaupten werden." (hh/hr1/Zitate "hr1)