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Vorfreude auf ein spannendes Hessenderby - HSG war am Samtag chanchenlos

Die HSG FrankfurtRheinMain misst sich am Freitag mit der TSG Groß-Bieberau

11.04.11 || altFRANKFURT (11. April 2011) - Das Salz in der Suppe ist bei Handballspielen immer das Prestige. Die beiden Mannschaften der 2. Bundesliga, die am kommenden Freitag (20 Uhr) in der Krifteler Kreissporthalle aufeinander treffen, könnten es theoretisch locker angehen. Ihre Vereine, die HSG FrankfurtRheinMain und die TSG Groß-Bieberau, haben die Lizenz für die eingleisige 2. Liga nicht beantragt und befinden sich in der unteren Tabellenhälfte. Jedoch möchte sowohl die HSG als auch der Club aus dem Odenwald gerne durch einen Derbysieg beweisen, wer die stärkste Kraft im südhessischen Raum ist. Und die Spieler sind ohnehin motiviert. Man kennt sich teils aus vielen vorherigen Vergleichen, zudem trug HSG-Spielmacher Benedikt Seeger lange das TSG-Trikot und der Groß-Bieberauer Torwart Felix Beck erlernte bei HSG-Trägerverein TSG Münster das Handball spielen.

altBenedikt Seeger (8) spielte lange für die TSG Groß-Bieberau. Foto: Norbert Kloss / HSG FrankfurtRheinMain

Wenig Bedeutung misst HSG-Trainer Konrad Bansa den Vorzeichen bei. Während seine Mannschaft bei der HSG Düsseldorf die erwartete hohe Niederlage (24:39) einsteckte, schaffte Groß-Bieberau nach einer langen Negativ-Serie gegen den HSC Coburg wieder mal einen Sieg (30:22). „Am Freitag werden die Karten neu gemischt, das wird bestimmt eine ganz spannende Geschichte", sagt Bansa. In den Hessenderbys weist sein Team - einmal abgesehen von den Vergleichen mit Erstliga-Anwärter TV Hüttenberg - bisher eine gute Bilanz auf. Gegen den TV Groß-Umstadt gelangen zwei Siege, gegen die Mainfranken von der TuSpo Obernburg, die ebenfalls zum Hessischen Handball-Verband gehören, spielte die HSG unentschieden. Und auch in der Hinrunde in Groß-Bieberau sahen die Handball-Fans ein Spiel „Spitz auf Knopf", das nach hartem Kampf mit 27:27 endete.

Die erwartete Niederlage beim klar überlegenen Erstliga-Absteiger HSG Düsseldorf, zu welcher der 20 Jahre alte Moritz Wolf (6/3) und Andreas Schröder (5) die meisten Tore beitrugen, hat die HSG FrankfurtRheinMain schon abgehakt. Der Fokus gilt dem Hessenderby, in dem die junge Mannschaft vor den heimischen Anhängern alles aus sich herausholen möchte. (aj/hsg)

Eine weitere erwartete Niederlage

Bei der HSG Düsseldorf ist die HSG FrankfurtRheinMain chancenlos und verliert mit 24:39


altFRANKFURT (10. April 2011) - Die HSG FrankfurtRheinMain hat am Samstagabend die erwartete Niederlage kassiert: Beim Bundesliga-Absteiger HSG Düsseldorf war die junge Mannschaft von Trainer Konrad Bansa in allen Belangen unterlegen und verlor mit 24:39 (12:18). „Leider haben sich unser Trainingszustand und die Qualitätsunterschiede zwischen den beiden Mannschaften in der zweiten Halbzeit noch deutlich gezeigt", kommentierte Bansa die Schlappe beim Tabellenvierten der 2. Handball-Bundesliga.

altMoritz Wolf(10) machte in Düsseldorf ein gutes Spiel für die HSG. Foto: Norbert Kloss / HSG FrankfurtRheinMain

Im ersten Abschnitt hatte sich die HSG noch einigermaßen gut aus der Affäre gezogen. Bis zum 6:5 nach knapp 10 Minuten blieb es eng, ehe die Gastgeber den ersten Zwischenspurt zum 13:8 einlegten (21.). Nach einem Timeout und folgender offensiverer Ausrichtung der Abwehr hielten die Gäste den Abstand bis zur Pause weiterhin in Grenzen. „Die erste Halbzeit war in Ordnung, mit ein bisschen Glück wäre sogar ein besseres Ergebnis drin gewesen. Allerdings auch für Düsseldorf, das einige Chancen ausließ", sagte Bansa.

Der fast schon obligatorische Black-Out seines Teams stellte sich dieses Mal direkt nach der Pause ein, als die Rheinländer gleich vier Tore in Folge warfen und sich schnell auf 28:17 absetzten (40.). „Wir haben phasenweise wirklich nicht gut ausgesehen", gab Bansa zu. Vor allen Dingen in der Abwehr habe es wegen körperlicher Unterlegenheit und schlechter Abstimmung große Probleme gegeben. Düsseldorf schickte immer wieder einen zweiten Spieler an den Kreis und kam so - wie auch nach Überlaufangriffen - zu einfachen Torerfolgen.

Ein Lichtblick bei den Gästen war dieses Mal der 18 Jahre alte Moritz Wolf, der auf Linksaußen begann, sich in der zweiten Halbzeit auf Rückraum Mitte bewähren durfte und zum besten Torschützen avancierte. Kurzfristig ausgefallen war Alexander Hein, der sich im Training eine Zerrung an der Oberschenkelrückseite zugezogen hatte.

HSG Düsseldorf: Savonis; Jan Artmann (9), Hegemann (6), Brack (5/2), Behrends (5/3), Roschek (4), Kühn, Hansen, Novickis, Weiß (je 2), Nils Artmann, von Gruchalla (je 1), Fölser.

HSG FrankfurtRheinMain: Bauer, van de Mortel; Wolf (6/3), Schröder (5), Weber, Mayr (je 3), Quilitzsch, Seeger (je 2), Frieman, Wicklein, Schwarz (je 1), Botzenhardt (aj/hsg)

Schiedsrichter: Jörg Berning / Hendrik Thiemann (Steinfurt).
Zuschauer: 980.
Strafwürfe: 7/5 : 3/3.
Zeitstrafen: 10 : 4.