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Dank des Kreises für uneigennützigen Einsatz

Ehrenplakette des Hochtaunuskreises an Dieter Messinger und Werner Wick verliehen

05.08.09 || altHOCHTAUNUSKREIS (05. August 2009) - Mit der Ehrenplakette des Hochtaunuskreises zeichnet Landrat Ulrich Krebs in einer Feierstunde die beiden langjährigen Feuerwehrmänner Dieter Messinger und Werner Wick aus. „Diese Ehrung ist der Dank des Hochtaunuskreises und seiner Bürgerinnen und Bürger für einen jahrelangen ehrenamtlichen Einsatz", so der Landrat.

Dieter Messinger war bis zum 31. Oktober 2008 stellvertretender Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Hochtaunus und bis 2004 ehrenamtlicher stellvertretender Kreisbrandinspektor. 22 Jahre lang hatte Messinger Führungsfunktionen der Feuerwehr Wehrheim inne, elf Jahre war er als stellvertretender Kreisbrandinspektor im und für den Hochtaunuskreis tätig. Mit dem Ausscheiden Messingers endete sein langjähriges aktives ehrenamtliches Engagement im Feuerwehrwesen in der Gemeinde Wehrheim und im Hochtaunuskreis.

Werner Wick schied mit Erreichen der Altersgrenze zum 31. Juli 2009 aus dem Ehrenbeamtenverhältnis als Kreisbrandmeister und stellvertretender Kreisbrandinspektor aus. Wick war 25 Jahre in Führungsfunktionen der Feuerwehr Grävenwiesbach, 21 Jahre in leitender Funktion als Kreisbrandmeister und seit 2004 als stellvertretender Kreisbrandinspektor im und für den Hochtaunuskreis tätig. Werner Wick verabschiedet sich somit aus dem aktiven ehrenamtlichen Dienst im Feuerwehrwesen in der Gemeinde Grävenwiesbach und im Hochtaunuskreis.
„Bei ihrer langjährigen Tätigkeit lagen Dieter Messinger und Werner Wick besonders das Feuerwehrausbildungswesen und die Förderung der Feuerwehren im Hochtaunuskreis am Herzen", würdigte Landrat Krebs das Engagement der beiden Geehrten.

Der Landrat nahm die Ehrungen zu Anlass, um noch einmal die Bedeutung des Einsatzes der Feuerwehren herauszustellen: „Die Arbeit, der sich die vielen ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden verschrieben haben, ist eine der wichtigsten in unserer Gesellschaft: Sie sorgen für unsere Sicherheit. Dabei stellen sie ihre eigene Gesundheit in den Hintergrund und begeben sich oftmals in große Gefahr." Mit Blick auf das Opfer, dass die Feuerwehrfrauen und -männer in Bezug auf Freizeit und Familienleben bringen, richtet er seinen Dank auch an die jeweiligen Ehepartner, Kinder, Freunde und Freundinnen, die auf manche gemeinsame Stunde verzichten müssen und bei vielen Einsätzen unruhig zu Hause warten, dass auch alle wieder gesund zurückkommen.

Krebs rief dazu auf, die Feuerwehren aktiv oder finanziell zu unterstützen. „Wir können bei den 68 freiwilligen Wehren im Hochtaunuskreis mit Stolz auf den Nachwuchs blicken", berichtet er. Auch beschäftigen viele Unternehmen Feuerwehrfrauen und -männer, was bedeute, dass diese bei Einsätzen und Übungen nicht für den Betrieb zur Verfügung stehen. „Die Wertschätzung und das Engagement in diesem Bereich müssen in Politik und Gesellschaft hoch bleiben", so der Landrat abschließend.

Mit der Ehrenplakette des Hochtaunuskreises werden Personen geehrt, die sich in besonderem Maße um den Hochtaunuskreis und seine Bürgerinnen und Bürger verdient gemacht haben. Die Plakette wurde in der Vergangenheit insgesamt 33 Mal verliehen. Neben kommunalpolitischem wurde dabei auch soziales, kulturelles und sportliches Engagement ausgezeichnet. Die Verleihung erfolgte jeweils durch einen Kreisausschuss-Beschluss. (sk/lkhtk)