Banner
 

RheinMainTaunus

OnlineMagazin

VermischtesPortrait › Anerkennung und Ehre für Polizeibeamten Bodo Knopf

Anerkennung und Ehre für Polizeibeamten Bodo Knopf

Verabschiedung in den Ruhestand im großen Rahmen in Kriftel - 43 Jahre erfolgreich für Polizei, Staat und Bürgerschaft gearbeitet

20.04.10 || altKRIFTEL (19. April 2010) - Der Montag, 3. Mai 2010, wird ein besonderer Tag im Leben des Leiters des größten und gemäß seiner Aufgabe brisantesten Polizei-Reviers (13) in Frankfurt am Main werden: Der Erste Polizeihauptkommissar (EPHK) Bodo Knopf, Kriftel, wird in der Kleinen Schwarzbachhalle von seinem Dienstherrn in den Ruhestand verabschiedet werden. Ort und Ehre geziemen sich für Knopf: Seit 1968 steht er im Polizeidienst, hat Ausbildungen und Versetzungen durchlebt, ist in den Führungsdienst des Polizeipräsidiums Frankfurt aufgestiegen und leitet seit 2003 das 13. Polizeirevier Frankfurt/Main, Sitz Schlosstrasse.

Knopf hat Fachprüfungen erfolgreich bestanden, ist 1976 zum Polizeikommissar und zum Dienstgruppenleiter im Innenstadtbereich von Frankfurt/Main ernannt worden (3. und 4. Polizeirevier/Bahnhofsgebiet). Ein Bereich, der mit Messe und Bahnhofsviertel zugleich zum Bedeutendsten und Brisantesten in der Main-Metropole zählt. Hier muss man in dem Beruf etwas leisten und aushalten können. Knopf hat sich in der Aufgabe bewährt.

Im Main-Taunus-Kreis war Knopf ebenfalls im Dienst: Stabsfunktion in Hofheim für den gesamten Kreis, stellvertretender Dienststellenleiter der Polizeistation Flörsheim, ebenso früher in der Polizeiinspektion West in Kelkheim. In einer Spezialeinheit der Kriminalinspektion hat Knopf ebenfalls erfolgreich Dienst geleistet. Man darf daher aufgrund dieses beruflichen Lebenslaufs urteilen, dass der „EPHK" Knopf im Polizeiwesen in Frankfurt/Main und Main-Taunus-Kreis 43 Jahre erfolgreich für Polizei, Staat und Bürgerschaft gearbeitet hat. Das hat zu Recht Vorbildcharakter und ist daher der Polizei in Hessen auch eine Verabschiedung im großen Rahmen wert.

Großes Engagement


Bodo Knopf ist am 3. Mai 1950 in Frankfurt am Main geboren worden. Der Polizeibeamte Knopf wird also am Tag seiner Verabschiedung in den Ruhestand genau 60 Jahre alt. Vieles gehört zu seiner Vita: Ehefrau, zwei Kinder und ein entscheidender Umzug nach Kriftel im Dezember 1981, der Folgen hat und ihn in der Gemeinde an Vereine und Kommunalpolitik heran und auch in höchste Ämter führt.

Hier in der Gemeinde stieg Knopf in das ehrenamtliche Engagement ein: Der Kleingartenverein wählt ihn zu einem zweiten, dann Ersten Vorsitzenden. Der Vereinsring Kriftel erkennt ebenfalls seine Einsatzfreude und wählt ihn seit 1997 zum Ersten Vorsitzenden. Darüber hinaus hat er sich dem Partnerschaftsverein Kriftel und der Bürgerinitiative B 519 neu als Kassierer verpflichtet.

Praktisches Gemeinwohl


Als stellvertretender Schiedsmann in Kriftel beginnt für Knopf 1990 der Einstieg in die ehrenamtliche Praxis, die für Bürger und Bürgerschaft reale Auswirkungen haben kann. 1995 wird er Mitglied der Gemeindevertretung. Der Polizeibeamte Knopf wird 2001 Beigeordneter im Gemeindevorstand und damit auch Ehrenbeamter. Seit Mai 2006 leitet er die Gemeindevertretung als ihr Vorsitzender. Er ist damit nach dem Staatsprotokoll „Erster" Bürger der Gemeinde, da er die vom Volk gewählte Gemeindevertretung in entsprechenden, öffentlichen Auftritten repräsentiert.

Hohe Auszeichnungen


Bodo Knopf ist hinsichtlich Ehre und Auszeichnungen mit gerade 50 Jahren noch ein „junger" Mann: 2001 erhält er für sein Engagement den Ehrenbrief des Landes Hessen. Es folgen an ihn ebenfalls 2001 die Überreichung der Partnerschaftsmedaille der Gemeinde Kriftel, und 2006 erhält er in Frankreich die „Medallie d´Honneur de la Police". Eins ist sicher: Knopf wird sich weiter in Kriftel und für Kriftel engagieren - und damit weiterer Ehren wert sein. Das hat und wird er sich auch rundum verdienen. (wm)

Das Bild oben zeigt Ersten Polizeihauptkommissar Bodo Knopf wenige Wochen vor seiner Versetzung in den Ruhestand an seinem Arbeitsplatz als Leiter des 13. Polizeireviers in Frankfurt am Main- Bockenheim in der Schlosstrasse. Foto: wm