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Fiedler sieht Generalangriff auf den zweiten Bildungsweg

Kürzung bei den Lehrerzuweisungen für die Abendgymnasien und das Hessenkolleg - Benötigt werden mehr Möglichkeiten für bildungswillige Menschen

03.01.12 || FRANKFURT (03. Januar 2012) - Harald Fiedler, Verein Hochschule-Gewerkschaften Frankfurt-Rhein-Main, sieht in den Kürzungen der Lehrerzuweisungen für die Abendgymnasien und das Hessenkolleg einen Generalangriff auf den zweiten Bildungsweg, der bisher Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auch ohne herkömmliches Abitur den Weg zum Hochschulstudium eröffnet hat.

Es ist unverantwortlich, so Fiedler, wenn in der wirtschaftsstarken Rhein-Main-Region der Fachkräftemangel beklagt und andererseits die Qualifizierung und Weiterbildung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern beschnitten wird. Auch der allseits anerkannten und für notwendig erachteten Durchlässigkeit im Bildungssystem wird mit diesem Schritt der hessischen Landesregierung ein Bärendienst erwiesen.

Fiedler: „Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Möglichkeiten für bildungswillige Menschen - gerade auf dem zweiten Bildungsweg." (hsr/hgw)