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VermischtesLehre & Wissenschaft › Bildung als Gemeinschaftsaufgabe

Bildung als Gemeinschaftsaufgabe

Ehemalige Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth kommt zur Auftaktveranstaltung von „Lernen vor Ort" - Erste Erhebung durchgeführt"

06.04.10 || RHEINGAU-TAUNUS-KREIS (06. Aprill 2010) - „Bildung als Gemeinschaftsaufgabe" - über dieses Thema referiert Prof. Dr. Rita Süssmuth, die ehemaligen Bundestagspräsidentin, während der Auftaktveranstaltung von „Lernen vor Ort" im Rheingau-Taunus-Kreis am 26. April in der European Business School. Als Professorin für Erziehungswissenschaft und einstiger Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit ist sie prädestiniert über Bildung und vor allem Bildung als Gemeinschaftsaufgabe zu sprechen.

„Wir sind sehr stolz darauf, Frau Süssmuth für unsere Auftaktveranstaltung von Lernen vor Ort gewonnen zu haben", betont Landrat Burkhard Albers, der seit seinem Amtsantritt für gleiche Bildungschancen für alle eintritt. „Bildung und Weiterbildung, die Weitergabe von beruflichen Erfahrungen sind gerade mit Blick auf den Demographischen Wandel von entscheidender Bedeutung für eine Region und ihre Menschen", so der Landrat. Und Sabine Fuchs, Geschäftsführerin der European Business School in Oestrich-Winkel, die als Stiftungspartner das Projekt „Lernen vor Ort" unterstützt, ergänzt: „Lebenslanges Lernen" ist ein zentrales Thema bei uns an der EBS uns wir haben mit der Stiftung zur Förderung der European Business School gern die Patenschaft dafür übernommen. Wir freuen uns, Lernen vor Ort bei der Gesamtkonzeption und -umsetzung zu unterstützen und zu begleiten und haben für den 26. April gern unseren Campus als Plattform zur Verfügung gestellt."

Mit der Auftaktveranstaltung soll das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Was ist „Lernen vor Ort"? Was will „Lernen vor Ort"? Und was will „Lernen vor Ort" im Rheingau-Taunus-Kreis erreichen? Drei Fragen, auf die die beiden Projektleiter Horst Stockem vom Rheingau-Taunus-Kreis und Ingrid Wulf von der vhs Rheingau-Taunus Antworten geben werden. Im Fokus von „Lernen vor Ort" stehen die beiden Bildungsübergänge vom Kindergarten in die Grundschule sowie vom Erwerbsleben in die nachberufliche Lebensphase. Beide Aspekte stehen im engen Zusammenhang mit dem Ansatz der Bildungsexperten, dass ein lebensbegleitendes Lernen unser aller Zukunft bestimmen wird.

Stockem: „Wir wollen eine bessere Kooperation zwischen Eltern, Kindertagesstätten und den jeweiligen Grundschulen erreichen." Zudem sollten Berufserfahrungen von Menschen, die aus dem Arbeitsleben ausscheiden, besser genutzt werden, erläutert Ingrid Wulf. Berufserfahrung und Wissen müssten weitergegeben werden.

Wie die beiden Projektleiter weiter berichten, war das Team schon tätig. Eine Primärerhebung im Bereich Übergang Kindergarten-Grundschule wurde bereits in den Kindertagesstätten im Kreisgebiet durchgeführt. „Wir können einen 100-prozentigen Rücklauf aus den Städten und Gemeinden vermelden, weshalb wir allen Beteiligten in den Kitas herzlich danken", so Stockem. Derzeit erfolgt die Auswertung der Fragebögen. Vielleicht können während der Auftaktveranstaltung schon die ersten Ergebnisse veröffentlicht werden. Es werde immer deutlicher, dass Eltern bereits die Kindertagesstätten als wichtigen Teil des Bildungssystems ansehen. (stj/rtk)