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Schon heute erfolgreich am Markt - Innovationen aus Hessen

Minister Posch und Ministerin Kühne-Hörmann loben effiziente Vernetzung aus Wirtschaft und Wissenschaft - Land fördert mittelständische Forschungsvorhaben mit 30 Millionen Euro

23.09.09 || WIESBADEN (23. September 2009) - Im Rahmen des Förderprogramms Hessen Modell-Projekte haben Wirtschaftsminister Dieter Posch und Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann heute rund 170 hessische Mittelständler und Wissenschaftler in Wiesbaden empfangen. Ziel war der Informations- und Erfahrungsaustausch zu den aktuellen Forschungsprojekten, die das Land finanziell fördert. Die Teilnehmer dieses „5. Partnertreffens 2009" forschen mit Unterstützung Hessens an innovativen Produkten und Verfahren, die sie zur Marktreife bringen und zu unternehmerischen Erfolgen machen wollen.

Die Förderungsmittel für solche Innovationsprojekte hat die Landesregierung erheblich aufgestockt. Aktuell stehen rund 30 Millionen Euro zur Verfügung, mit denen Projekte von mehr als 72 Millionen Euro angeschoben werden können. Finanziert wird dies aus der Landesoffensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE) und EU-Strukturfondsmitteln (EFRE). Das Programm richtet sich an Kleine und Mittlere Unternehmen, die mit ihren Forschungspartnern Vorhaben mit hohem Entwicklungsaufwand realisieren möchten. Ziel ist es, wettbewerbsfähige Unternehmen und Arbeitsplätze im Mittelstand zu schaffen. „Die konkreten Ergebnisse machen sichtbar, wie aus einer Idee ein neues Produkt, eine bessere Lösung oder eine effizienteres Verfahren wird. Die Zuschüsse helfen gerade innovativen jungen Unternehmen, ihre Finanzierungsengpässe zu überwinden. Dies ist gerade in der aktuellen Situation wichtig, in der der Mittelstand Schwierigkeiten bei der Finanzierung innovativer Projekte hat", so Wirtschaftsminister Posch.

Wissenschaftsministerin Kühne-Hörmann zeigte sich überzeugt, dass besonders Kleine und Mittlere Unternehmen von der Verbindung von LOEWE mit den Modell- und Pilotprojekten profitieren könnten, weil diese in der Regel anders als die großen Konzerne weniger über eigene Forschungs- und Entwicklungskapazitäten verfügten: „Für einen Standort wie Hessen, der im Wesentlichen vom Mittelstand lebt, spielt daher die effiziente und effektive Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft eine entscheidende Rolle."

Dass das Förderprogramm Hessen Modell-Projekte bereits Früchte trägt, war auf der Veranstaltung zu sehen: Eine begleitende Ausstellung zeigte Innovationen aus Hessen, die heute schon am Markt erfolgreich sind. Vor und im Landeshaus waren beispielsweise ein Null-Emissions-City-Auto, ein neuer Katalysator für Hybridfahrzeuge, eine Leichtbaufahrzeugstruktur sowie andere interessante Projektergebnisse zu bestaunen.

Projektdurchführende Stelle für das Förderprogramm „Hessen Modell-Projekte" ist die HA Hessenagentur. Weitere Informationen unter www.innovationsfoerderung-hessen.de (sm/hmwk)