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Goethe würde staunen: „Diese sind nicht Künstler, es sind Götter einer anderen Welt“

75 Jahre Holiday on Ice - Showtime eine Revue deren scheinbare Leichtigkeit hart erkämpft ist           von Iris G. T. Schmidt

11.01.19 || altFRANKFURT (10. Januar 2019) - „Der lebhafteste und lustig gesellige Verkehr regt sich auf dem Eise", so Johann Wolfgang von Goethe, als er freudig auf Kufen dahinglitt. Trefflich erkannt! Was würde er wohl über Holiday on Ice denken?

Eine Reise um die Welt mit Holiday on Ice erlebte das Publikum zur diesjährigen Premiere der Jubiläumsshow. Szenen aus 75 Jahren wie „Audition", „Engagement", „Rehearsal" („Vorsprechen", „Engagement", „Probelauf", „Kostümprobe" bis zum Auftritt mit After Show Party. Die vielen Stationen, die jeder absolviert, verbinden die Holiday on Ice Familie über die Auftritte hinaus.

Gold für Deutschland und den WM-Titel holten Aljona Savchenko und Bruno Massot und jetzt standen sie einmalig in Frankfurt bei Holiday on Ice auf ihren Schlittschuhen. Ihre Goldmedaillenkür führten sie unter anderem in „Showtime" vor und anschließend standen sie Iris G. T. Schmidt für ein Gespräch und Foto zur Verügung

Die Scheinbare Leichtigkeit ist hart erkämpft. Musik, Lichtspiele, das Bühnenbild einer LED-Wand geben dem Zuschauer Einblicke in die Welt einer Erfolgsstory. Ein „echter" Zug auf dem Eis demonstriert das Team-Gefühl einer Reise um die Welt. Es ist ein Spiel sehr unterschiedlicher Künstler, auf dem Eis und hoch darüber. Der Sprung über acht flach liegende „Blondinen", das traditionelle „Big Wheel".

Aljona Savchenko (UKR) und Bruno Massot (FR) begeisterten mit ihrer berühmten Olympia-Kür. Sie sind das erste Paar, das beide Erfolge nacheinander erringen konnte, Gold für Deutschland und den WM-Titel.

Sie tanzten ihre olympische Goldkür in der Festhalle. Foto: Ralph Delhees

Gespräch mit den Goldmedaillengewinnern ...


... nach der beeindruckenden „Showtime", bei dem Aljona Savchenko und Bruno Massot zwei Auftritte hatten, standen beide für uns zu einem Gespräch zur Verfügung:

Aljona, schon mit drei Jahren auf Schlittschuhen, und ihr Partner Bruno Massot sind gern Teil der Holiday on Ice Familie. „Die Eislaufwelt ist klein, so war es ein Glück, hier zusammen zu laufen", so Aljona im Interview. Auf die Frage, ob es einen Unterschied zwischen den Wettbewerben und der Show gibt, meint sie: „Ich liebe den Sport. Ich liebe das Publikum, die Atmosphäre, auch unter uns. Viele von uns kennen sich schon von Meisterschaften, Olympiaden usw. Es ist eine kleine Welt. Wir haben uns zu einer Pause vom Wettbewerb entschlossen, um Show zu machen". Angesprochen auf die Verbindung zwischen Publikum und Künstler: „Man spürt die Freude auch beim Publikum. So entsteht eine schöne Energie, die jede noch so anstrengende Leistung belohnt. Der Dank des großen Applauses geht unter die Haut".

Goethe würde staunen: „Diese sind nicht Künstler, es sind Götter einer anderen Welt".

Die Show gastiert bis Sonntag, 13. Januar  in der Frankfurter Festhalle

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