In ganz Hessen hat in den vergangenen Tagen die winterliche Witterung nicht nur Kälte und Schnee gebracht, sondern auch ungewöhnlich hohe Feinstaubwerte.
mehr dazu05.01.12 ||
HESSSEN /FRANKFURT (05. Januar 2012) - Heftige Windböen, Regen, Hagel und Schnee: Orkantief „Andrea" fegte über Hessen hinweg. Trotz dieser Wetterlage wurden in den Nachmittagsstunden
einzelne Sonnenstrahlen gesichtet, die sich durch Regen und Hagel ihren Weg bahnten. Auf der Wasserkuppe wurden Böen von bis zu 112 Stundenkilometern gemessen. Mehrere Landstraßen in Hessen mussten
gesperrt werden, weil Bäume umstürzten. Regen, Schneefall und Windböen sorgten für Unfälle auf Autobahnen in Nordhessen.
hr-Wetter-Redakteur
Wolfgang Klosinski sagt heute Abend um 20.15 Uhr im hr-fernsehen wie es mit dem Wetter in den nächsten Tagen weitergeht. Foto: hr/Sascha Rheker
Wo hat „Andrea" gewütet? Wie entsteht so ein Sturmtief, und warum ist es so schwer berechenbar? Welche Schäden zahlt die Versicherung - und welche nicht? Und vor allem: Wie geht es weiter? Folgt dem Sturm das Hochwasser? Diese und viele andere Fragen klärt Moderator Wolfgang Klosinski in einem 15-minütigem „Alle Wetter! extra" heute Abend um 20.15 im hr-fernsehen.
Die Städte Frankfurt und Bad Homburg machte bereits am Mittwoch die Bevölkerung auf das Unwetter mit orkanartigen Böen aufmerksam und sagten alle Beisetzungen auf den Friedhöfen ab. Außerdem wiesen beide Städte darauf hin, dass die Wälder und auch Parks, wie zum Beispiel der Kurpark in Bad Homburg und der Frankfurter Stadtwald, wegen der Astbruchgefahr und umgestürzter Bäume möglichst gemieden werden sollten. Betroffen sind hiervon insbesondere Spaziergänger, Jogger und Fahrradfahrer, auch Kinder sollten auf die Gefahren aufmerksam gemacht werden.
Als weitere Schutzmaßnahmen werden weiterhin die Befestigung von losen Teilen rund um Haus und Garten empfohlen und Aufenthalte im Freien möglichst zu vermeiden. Auch Autofahrer sollten mit erhöhter Vorsicht fahren, da mit Hindernissen auf der Fahrbahn - herab gefallene Äste - gerechnet werden muss. Ein weiteres die Geschwindigkeit sollte bei Nässe und Windböen vermindert werden, da bei erhöhter Geschwindigkeit keine Bodenhaftung mehr besteht und dies zu verehrenden Unfällen führen kann. (de/pia/prstbhg/pshr)
In ganz Hessen hat in den vergangenen Tagen die winterliche Witterung nicht nur Kälte und Schnee gebracht, sondern auch ungewöhnlich hohe Feinstaubwerte.
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