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Entschuldigung für den „Mail-Tsunami“

Ein „Bug" versetzte die Region in Unruhe - Es war keine Absicht und es war auch kein Hacker am Werk

Ein „Bug" ist schuld, dass es nervige Neujahrsgrüße gab. Entschuldigung

02.01.12 ||
Aus gut gemeinten Neujahrsgrüßen per E-Mail an Agenturen, Organisationen, Behörden, Firmen, Bekannte usw. wurde ein sich selbstentwickelnder „Mail-Tsunami", der allen Beteiligten nicht nur die Rechnerkapazitäten fast sprengte sondern auch noch zu einem nicht bändigendem Rundlauf ansetzte. Dies war dann auch des Versenders Bestrafung, denn alle E-Mails gingen an ihn zurück. Erhielten die gut gemeinten Neujahrsgrußempfänger bis zu 58 Mails, so gingen durch den Rücklauf - eine Schleife ohne Ende -, beim Absender bis weit nach Mitternacht über 58.000 E-Mails ein.

altDies war die Übeltäter "Mail", die sich verselbstständigte.

Gegen 18 Uhr am Neujahrstag erhielt ich den ersten Anruf über die „E-Mail-Schlacht", konnte aber keinerlei Fehler feststellen,. Gegen 18.45 Uhr schaltete ich den Server ab und damit hätten keine Mails mehr kommen dürfen, durch die Verselbstständigung allerdings ging der „Mail-Tsunami", der alle der drei Minuten wieder anlief noch einige Stunden weiter ohne, dass mittlerweile drei ausgewiesene PC-Spezialisten den „Bug" anhalten konnten, da er schon auf der „Reise" war.

Der Rundlauf ist für kaum nicht nachvollziehbar, doch soll nach Aussagen von mehreren „Tsunami-Mailempfängern, schon öfters solches passiert sein. Solch ein Fehler wird „Bug" genannt, doch hierauf kommt man wenn es passiert nicht so schnell.

Wir haben mittlerweile den Fehler gefunden und hoffen ihn mit der nötigen Software loszuwerden.

Hier die Erklärung:


„Ein Programmfehler oder Softwarefehler, häufig auch als Bug (bʌg) benannt, bezeichnet im Allgemeinen ein Fehlverhalten von Computerprogrammen. Dies tritt auf, wenn der Programmierer einen bestimmten Zustand in der Programmlogik beim Umsetzen der Vorgaben nicht berücksichtigt hat, oder wenn die Laufzeitumgebung fehlerhaft arbeitet. Weiterhin können auch Unvollständigkeit, Ungenauigkeit oder Mehrdeutigkeiten in der Spezifikation des Programms zu Fehlern führen. In der Praxis treten Computerprogramme ohne Programmfehler selten auf. Statistische Erhebungen in der Softwaretechnik weisen im Mittel etwa zwei bis drei Fehler je 1000 Zeilen Code aus". Quelle: Wikipedia

Die von mir beauftragten PC-Spezialisten und auch mein Webmaster haben in den letzten Stunden nach dem Fehler gesucht und sind wie schon erwähnt fündig geworden - es handelt sich um eine fehlerhafte Laufzeitumgebung, die immer wieder die Adressen im zwei bzw. drei Minutentakt wiederholte überprüft wird derzeit auch noch die Programmlogik.

Wir bitten vielmals um Entschuldigung, dass wir ihnen ihre wertvolle Zeit geraubt haben und ihre Nerven kurz vor der Explosion standen.

Wir hoffen, dass sie trotz der Unannehmlichkeiten unserem Onlineportal weiterhin verbunden sein werden.

Ralph Delhees

Herausgeber und Chefredakteur
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