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Richtfest für das „Altstadtdomizil“

65 öffentliche Parkplätze entstehen - Beste Wärmedämmung: Ein Energieeffizienzhaus 70 mit Solaranlage

15.07.09 || HOFHEIM (15. Juli 2009) - Richtfest für das „Altstadtdomizil" der Hofheimer Wohnungsbau GmbH haben am Dienstag, 14. Juli, Mitglieder der städtischen Gremien, Geschäftspartner, Nachbarn und interessierte Bürgerinnen und Bürger in der Hauptstraße 3 - 5a gefeiert. Bürgermeisterin Gisela Stang, die zugleich Aufsichtsrat-Vorsitzende der HWB ist, freute sich, dass in der Kreisstadt auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten in den Wohnungsbau investiert wird. Das „Altstadtdomizil" bringe Vorteile für alle, hob sie hervor und verwies auf die „65 wertvollen öffentlichen Stellplätze, die den Parkraumdruck in der Innenstadt weiter entlasten". Die Plätze in der Tiefgarage des Wohnhauses wird jeder nutzen können, der entweder zum Einkaufen will und nur ein Ticket zieht oder einen Platz dauerhaft mietet.

Im Anschluss an den Richtspruch, den ein Zimmermann der Firma Gutmann sprach, nutzten die Gäste sehr rege die Möglichkeit, den Rohbau zu besichtigen. Für die Kinder bot die HWB derweil Spiele und eine Hüpfburg an.

In der oberen Hauptstraße investiert die Hofheimer Wohnungsbau knapp acht Millionen Euro in das „Altstadtdomizil". Das Wohnhaus umfasst 20 Eigentumswohnungen in drei Gebäuden - zwei an der Hauptstraße, das dritte im hinteren Bereich - und eine teil-öffentliche Tiefgarage. Neben den 65 öffentlichen Stellplätzen gibt es weitere 35, die den Wohnungen zugeordnet sind. Die Wohnungen verfügen über 2 bis 4 Zimmer und sind entsprechend zwischen 70 bis 150 Quadratmeter groß. Der Kaufpreis liegt durchschnittlich bei 2.750 Euro pro Quadratmeter.

Großen Wert hat die Hofheimer Wohnungsbau auf einen hervorragenden energetischen Standard gelegt. „Da haben wir mehr getan als gefordert. So ist das Haus besser gedämmt als die Vorschriften es verlangen", berichtete Geschäftsführer Josef Mayr. Das „Altstadtdomizil" ist ein Energieeffizienzhaus 70 mit Solaranlage. Für die Käufer bedeutet dies, dass ihre Heizkosten niedriger als sonst üblich sein werden. Die Solaranlage liefert Energie für die Warmwasser-Aufbereitung.

Eine gute Nachricht hatte Mayr für alle Nachbarn rund um die Baustelle: Ende Juli soll der Baukran abgebaut werden und auch die Baucontainer vor dem Gebäude abgefahren werden. Die Einbahnstraßen-Regelung kann dann aufgehoben werden, so dass alle Anlieger und Besucher diesen Bereich wieder in beiden Richtungen nutzen können. Damit wird dann auch die alte Sackgassen-Regelung in der Neugasse aus beiden Richtungen wiederhergestellt werden.

Bürgermeisterin Stang und Geschäftsführer Mayr dankten in diesem Zusammenhang den Anwohnern der betroffenen Straßen und den Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis. Es soll auch weiterhin zügig vorangehen, betonte Mayr, damit möglichst rasch alle Behinderungen in diesem engen Straßenabschnitt beseitigt sind. (mt/kshofh)

 

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