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Mit dem Fahrrad sichtbar durch die Dunkelheit

15.01.09 || KÖNIGSTEIN (15. Januar 2009) - Das Fahrrad ist auch im Winter ein attraktives Verkehrsmittel um kurze Strecken schnell zu überwinden, den Kreislauf in Schwung zu bringen und den Alltagsstress abzubauen. Doch in der dunklen Jahreszeit ist besonders auf die eigene Sicherheit zu achten.

Um gut gesehen zu werden, sollten Radlerinnen und Radler in der dunklen, trüben Jahreszeit helle und mit reflektierendem Material ausgestattete Kleider tragen. Vor allem ein Helm ist gerade bei winterlichen Straßenverhältnissen unverzichtbar. Mit einem wasserdichten Helm-Überzug und passenden Helm-Ohrenschützern wird der Helm zum Allwetterschutz. Der Helm sollte jedoch gut passen und fest sitzen.

Gerade in den Morgen- und Abendstunden, für die Fahrt in die Schule oder auf die Arbeit, ist es lebenswichtig dass man eine funktionierende Beleuchtung hat. Darum ist regelmäßig zu prüfen, ob alle Kabel intakt und korrekt an Dynamo und Lampen befestigt sind. Der Dynamo bringt nur dann genügend „Power", wenn er optimal am Laufrad rollt. Sollte es passieren, dass das Rädchen durchrutscht, hilft es fürs erste eine Gummikappe darüber zustülpen. Aber auf Dauer reicht das nicht!

Zu empfehlen wären daher Naben- und Speichendynamos; diese sind witterungsabhängig und liefern selbst bei Nässe die volle Energie.

Aber auch die vorgeschriebenen elf Reflektoren darf man nicht vergessen - diese sind wichtig für die passive Sicherheit. Als Grundausstattung gehören an das Fahrrad zwei gelbe Reflektoren an jedem Pedal, mindestens zwei gelbe „Katzenaugen" an jedem Laufrad, ein weißer vorne, ein roter Großrückstrahler hinten und ein roter Reflektor, der in das Rücklicht integriert ist. Besser als herkömmliche Lampen sind Halogenscheinwerfer und Diodenrückleuchten. Sie strahlen deutlich heller und verfügen teilweise sogar über ein Standlicht - so ist man auch beim Anhalten viel besser zu erkennen. Aber nicht vergessen: die Lampen und Reflektoren sind regelmäßig zu reinigen, damit die volle Lichtausbeute erreicht wird.

Wer die Beleuchtung an seinem Fahrrad nicht selbst warten will, sollte sich an ein Fachgeschäft wenden, viele Fahrradhändler bieten Inspektionen an. (oakst)

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