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Allen Beschwerden wird nachgegangen

Krebs bekräftigt Einsatz für reibungslosen Busverkehr - NeueFahrpläne hängen bis Ende der Woche

28.01.09 || HOCHTAUNUSKREIS (28. Januar 2009) - „Es wird alles getan, damit der Busverkehr im Hochtaunuskreis wieder vernünftig und reibungslos läuft. Mit den erneuten Nachbesserungen konnten bereits eine Menge Probleme behoben werden.

Wir gehen jedoch auch weiterhin allen Beschwerden nach und schauen, wo Verbesserungen vonnöten und sinnvoll sind", so der Vorsitzende des Verkehrverbandes Hochtaunus (VHT), Landrat Ulrich Krebs, bei einem Zusammentreffen mit den Bürgermeistern des Usinger Landes und der Gemeinde Waldems. Dabei wurden die aktuellen Beschwerden noch einmal zusammengetragen. Diese werden nun erneut überprüft. Krebs schloss weitere Nachbesserungen auch durch den Einsatz von Verstärkerfahrten nicht aus. Auch waren sich die Beteiligten einig, dass geprüft werden sollte, ob Bedarfshaltestellen eingerichtet werden können, um einen sichereren Ausstieg von Schulkindern zu ermöglichen. Es sei aber wichtig, so Krebs, die Busse nun einige Zeit im vorgegebenen Fahrplan fahren zu lassen, damit sich das verbesserte System einspielen könne.

Der Landrat hatte sich gleich am Montag von der Wirkung der Änderungen im Busverkehr überzeugt. Um 6.32 Uhr bestieg er in Niederems einen Bus der Linie 81 in Richtung Grävenwiesbach. „Der oft kritisierte Anschluss der Linie 62 an die Linie 81 hat bei dieser Fahrt reibungslos funktioniert. Hier haben die geänderten Abfahrtszeiten den gewünschten Erfolg", berichtet Krebs.

Der VHT werde vor allem die Situation an den Knotenpunkten, an denen Umstiege im Fahrplan vorgesehen sind, weiterhin besonders beobachten. „Dafür ist eine reibungslose Kommunikation zwischen den Busbetreibern erforderlich", machte Krebs noch einmal deutlich. Die Busbetreiber hätten hierfür schon Vorkehrungen über ihre Leitstellen getroffen.

Der Forderung nach einer verbesserten Kommunikation schließt der VHT auch die Forderung nach einer sichtbaren und funktionierenden Beschilderung der Busse an. Auch drängt der VHT auf eine Nachschulung der Busfahrer, wenn diese ihre Fahrtstrecken nicht beherrschten.

„Wir sind in guten Gesprächen und ich bin zuversichtlich, dass alle Seiten ihren Teil dazu beitragen, dass der Busverkehr im Hochtaunuskreis bald reibungslos läuft", so Krebs. Zudem werde es aber ab der kommenden Woche vermehrt zu Qualitätsprüfungen auf den Strecken kommen.

Der Landrat sagte ebenfalls zu, dass bis Ende der Woche jede Haltestelle mit den aktuellen Fahrplänen ausgestattet sei. Zudem werde sich der Verkehr bis zu den Osterferien soweit eingespielt haben, dass der VHT die dann gültigen Fahrpläne noch einmal in einer konzertierten Aktion im Verbandsgebiet bekannt machen werde. (htk)

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