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Stadt erwirbt Georgshof mit 40 Hektar Flächen

Stadtrat Jan Schneider freut sich über größten Grundstücksankauf seit vielen Jahren

24.12.19 || altFRANKFURT 23. Dezember 2019) - Die Stadt Frankfurt am Main erwirbt den Georgshof im Stadtteil Nied mit insgesamt rund 40 Hektar landwirtschaftlicher Fläche von einer Erbengemeinschaft. „Ich bin sehr froh, dass wir diese einmalige Gelegenheit nutzen können, um aktiv Immobilienbevorratung zu betreiben", sagte Bau- und Immobiliendezernent Jan Schneider. „Der städtische Grundstücksbestand wird damit um Flächen in mehreren Stadtteilen erweitert, die zusammen fast doppelt so groß wie der Palmengarten sind. Einen Ankauf in dieser Größenordnung hat es bei der Stadt Frankfurt schon seit vielen Jahren nicht mehr gegeben." Nach der Zustimmung des Magistrats muss nun auch noch die Stadtverordnetenversammlung der Transaktion zustimmen.

Neben der 1967 errichteten Hofanlage mit Gebäuden in der Oeserstraße erwirbt die Stadt Acker- und Grünland in den Gemarkungen Nied, Höchst, Sossenheim, Zeilsheim, Unterliederbach, Sindlingen, Schwanheim und Kalbach. Die Flächen sind verpachtet, woran sich zunächst nichts ändern soll. Laut Schneider ist es wichtig, über einen Vorrat an Grundstücken zu verfügen, die als Ausgleichsflächen für Bauvorhaben herangezogen werden können. „Damit wächst unser Spielraum bei Projekten an anderer Stelle. Der Ankauf ist ein Beispiel dafür, dass wir nicht nur keine städtischen Grundstücke mehr verkaufen, sondern ganz im Gegenteil überall dort, wo es sich anbietet, zusätzliche Flächen erwerben."

Georgshof war seit dem Jahr 1698 im Familienbesitz


Mit dem Verkauf hatte die Erbengemeinschaft die MSI Immobiliengesellschaft aus Bad Soden beauftragt. Geschäftsführer Markus Schmidt und sein Partner Alexander Furtwängler zeigen sich erfreut, dass das Bieterverfahren noch vor Jahresende erfolgreich abgeschlossen werden konnte. „Der Erbengemeinschaft ist es besonders wichtig, dass der Betrieb in gute Hände der Stadt Frankfurt übergeben werden kann. Die Familie hatte eine starke emotionale Bindung zum Georgshof, der seit dem Jahr 1698 im Familienbesitz war." Die Verkäuferinnen hatten den Hof von ihrem Bruder Georg Diehl geerbt, der im Juli 2018 verstorben war. Er hatte sich um die Belange der Landwirte und die Kommunalpolitik verdient gemacht und wurde dafür mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. (ffm/rd)

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