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Klaus Böhler experimentiert mit „peganer“ Küche

Steinzeit-veganische Gerichte - Neuer Trend im Sheraton Airport Restaurant Flavors           von Karl-Heinz Stier

23.05.16 || altFRANKFURT (23. Mai 2016) - Es kann sich kaum jemand vorstellen, von was die Steinzeitmenschen sich ernährt haben. Waren es Pflanzen, also das, was auf Wiesen und in Wäldern gewachsen war? Wann gab es Fleisch? - erst die Entdeckung des Feuers machte es verdaulicher. Doch den Restaurantleiter vom Sheraton Frankfurt Airport Hotel Jean-Gregoire d'Amman ließ die Spurensuche nach den Ernährungsweisen unserer Vorfahren nicht ruhen, zumal er in Amerika den neuen Trend nach steinzeitlich - veganischen Menüs entdeckte, die sich dort „pegane" Küche nennt. Es ist eine Kombination aus veganem Essen und der Paläo-Diät, bei der man nur Lebensmittel isst, die es schon in der Steinzeit gegeben hat (vegan + Paläo = Pegan).

Küchendirektor Klaus Böhler. Fotos (4): sar/khs

Und er fand für seine Idee sogleich auch einen begeisterten Mitstreiter, den Küchendirektor vom Restaurant Flavors, Klaus Böhler, der sich von den Erkenntnissen der peganen Küche inspirieren ließ und mit seinen Kochkollegen Menüs und Einzelgerichte kreierte. Vom 30. Mai bis 10. Juli stehen die Gerichte auf den Speisekarten von Flavors (Öffnungszeiten von 6.30 Uhr bis 22 Uhr) und im Cafe The Glass House (wochentags von 7 bis 18 Uhr und am Wochenende von 8 bis 15 Uhr). Zum Beispiel sind dort: Grüner Spargel, Limonendresssing, Räucherlachs und geriebener Meerrettich zu finden(23 Euro).

Die Zubereitung und Auswahl bestimmen bei der peganen Ernährung zehn Regeln. So sollte u.a. 70 Prozent der Ernährung aus Gemüse bestehen, je dunkler, je besser. Eine kräftige Farbe ist ein Indiz für einen hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen. Vorgeschlagen wird außerdem ein Verzicht auf pflanzliche Öle - Ausnahme Olivenöl - , Weizenprodukte, auch Milchprodukte sollten vermieden werden, statt Zucker Ahornsirup, Honig oder Kokosblütenzucker verwenden und keine raffinierten Kohlenhydrate. Ganz außen vor bleiben sollten Aroma-, Farb - und Konservierungsstoffe. Fleisch sollte -im Gegensatz zu den Vorlieben der Veganer-Jünger - nur 25 Prozent ausmachen - das entspricht etwa einem faustgroßen Stück. Beispiel zum Dinner: Hähnchenfilet, Artischocken, Zucchini und Kirschtomaten im Pergamentpapier gebacken(22 Euro)

„Wichtig ist uns bei unseren Speisevorschlägen ein ausgewogenes Essen, das im Geschmack eine Harmonie vereint", betont Küchendirektor Böhler, seit 1978 im Sheraton Airport Hotel , davor war er in Teheran und Stockholm und nunmehr ist er „Gebieter" über 43 ausgelernte Köche und acht Azubis.

Auch bei den Getränken(keine zuckerhaltigen und kein Alkohol) und Desserts kann man pegan leben, so meinte der Sheraton Küchen-Boss. Als Beispiel präsentierte er: Milchreis von Soja, Waldbeeren und Tonkabohnen (8 Euro)

Die Presse-Sprecherin vom Frankfurter Sheraton Airport Hotel, Britta el Sayed Aly, machte darauf aufmerksam, dass alle pegane Gerichte sich möglichst bunt auf dem Teller präsentieren sollten. Schließlich esse das Auge ja mit. Sie sieht die Airport-Wochen in Frankfurt als einen Test an, wie der Verbraucher auf diese Mahlzeiten anspricht. „ Sollten die Frankfurter Wochen einen Erfolg zeigen, werden wir sie sicherlich auch in den 20 anderen Sheraton-Hotels in der Bundesrepublik einführen."


Tischreservierungen unter 069 - 69 77 12 46 oder per email an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.