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Dienstag eröffnet der „Der Grieche“ - Nikos Gatzias realisiert einen lang gehegten Wunsch

„Es soll gesellig, laut und voll sein. Niemand passt nicht dazu. Jeder ist willkommen", so lädt der Frankfurter Szene-Gastronom in seine griechische Taverne - nomen est omen - unter dem Namen „Der Grieche" ein

04.09.11 || altFRANKFURT (03. September 2011) - Vergessen Sie alles, was Sie über griechische Tavernen und Hellas Küche zu wissen glaubten. Lassen wir lieber einen, der es wissen muss, diese beschreiben: „Eine Taverne ist ein Ort, an dem man das Leben in vollen Zügen genießt. Man sitzt auf einfachen Stühlen an einfachen Tischen. Die Gläser klirren, Besteck klappert, später am Abend darf auch gesungen und getanzt werden", sagt Nikos Gatzias, Frankfurts Szene-Gastronom mit griechischen Wurzeln. Auch wenn die offizielle Eröffnung erst am Dienstag, 6. September, 17 Uhr ist, so gab Nikos Gatzias schon einen Vorgeschmack auf das kommende am Samstagabend für Geschäftspartner, bekannte Sportlergrößen, Freunde und Bekannte, aber auch viele seiner Stammgäste aus seinen anderen Lokalitäten in Frankfurt waren zu einem Stell-Dich-ein gekommen. Der Tavernencharakter ist überzeugend was Stil und Interieur angeht. Essen und Trinken stimmt und auch das Preisgefüge, die Musik, vielleicht etwas zu laut, aber sie entspricht dem versprochenen und getanzt werden darf auch. Nikos Gatzias hat hier sicherlich eine Marktlücke in Frankfurt gechlossen. Kalispera (Guten Abend) in der Kaiserhofstraße und Kaliorexi und Jamas (guten Appetit und Prost).

altHier ist "Der Grieche" zuhause.

Das Lokal im Basement des Parkhauses Börse wurde aufwendig umgestaltet und bietet nun lifestylige Tavernen-Atmosphäre jenseits von allem Folklorekitsch. Hellgraue Tische und Stühle, weiße, gekalkte Wände mit hellenischen Impressionen auf Leinwand gebannt daran, Schilfmatten an den Decken, graue Holzbalken als Raumteiler und eine rustikale Bruchsteinwand schaffen den schlichten Rahmen fürs mediterrane Lebensgefühl mitten in der City. Hotspot im Sommer: die neu dekorierte Terrasse mit Olivenbäumchen davor. Drin ist die dominierende Bar erhalten geblieben, kommt aber mit Bruchsteinsockel und Holz im neuen Landhausschick daher.

altNikos Gatzias begrüßte seine Gäste auf das Herzlichste (v. rechts), neben ihm als griechischer Gott Adem Sisman und Ex-Eintracht-Stürmer Ioannis Amanatidis, der einer der Geschäftspartner von Nikos Gatzias in der Kaiserhofstraße 12 geworden ist.

Zur authentischen Atmosphäre tragen auch die mit weißen Papiertischdecken eingehüllten und rustikal eingedeckten Tische bei. Wer will, bedient sich an den typischen Mezédes, kleinen griechischen Appetizern wie Oliven, Taramas, Zucchinipuffer oder den mit Reis gefüllten Tomaten, die auf großen Tabletts über den Köpfen der Gäste balanciert werden. Das legendäre „Platea" lässt grüßen! Und noch ein Appetitanreger: das griechische Gedeck. Ein Fläschchen Ouzo plus drei Mezédes zum Probierpreis von 12 Euro. „Von allem probieren, genau das ist doch der große Spaß. Wenn dann noch Servietten und Rosenblätter fliegen, dann ist die Stimmung perfekt." „Es soll gesellig, laut und voll sein. Niemand passt nicht dazu. Jeder ist willkommen" so Nikos Gatzias.

altEine lifestylige Tavernen-Atmosphäre findet der Gast beim "Grieche". Hier während am Samstagabend bei der Eröffnung. Links im Bild die runde dominierende Bar.

Kaliorexi und Jamas


In der Küche wird das Rad nicht neu erfunden. Die Gäste erwarten aber beste griechische Gerichte zu moderaten Preisen. Die Speisekarte bietet typische Fleisch- und Fischvariationen sowie vegetarische Speisen aus der hellenischen Küche. „Bei uns wird wie in Griechenland üblich am Vormittag gekocht, das bedeutet für den Gast, dass sein Essen nach der Bestellung zügig serviert wird", so Gatzias. Auf den Vorspeisentellerchen finden sich von Tsatsiki bis gebackene Auberginen und köstliche Scampi in Tomaten- Feta- Soße allerlei leckere Klassiker. Dazu gesellen sich bei den Hauptspeisen alte Bekannte wie Bifteki, Stivaro, Paidakia. Immer Dienstag ist Fischtag. Toll: trotz des ambitionierten Konzeptes legt Nikos Gatzias größten Wert auf moderate Preise. Das gilt auch für die Getränke, überwiegend griechische Weine, ergänzt durch einige italienische und deutsche Lagen. Natürlich gehört griechischer Kaffee, schwarz und stark, ebenso ins Programm der neuen Innenstadt-Taverne. Integriert wird auch ein kleiner, feiner Shop in dem griechische Spezereien angeboten werden: hochwertiges Olivenöl, exzellente Weine, griechisches Salz und Kaugummi u.v.m.

Griechische Klänge und schon etwas vom Orient gab es für die Besucher des großen Testabends am Samstag, der mit Bravour bestanden wurde. Fotos: Ralph Delhees

Nach dem Essen ist beim „Griechen" noch lange nicht Schluss. Inspiriert von Ouzo und griechischem Wein sollen die Gäste lange bleiben, sich in relaxter Atmosphäre wohl fühlen und zu einer Mischung aus griechischen Klängen und World Music tanzen können - so wie es für eine griechische Taverne gehört.

Was man noch Wissen sollte:

„Der Grieche", Inhaber Nikos Gatzias, Kaiserhofstraße 12, 60313 Frankfurt-City,Telefon: +49 (0)69 91 39 61 46, www.der-greiche-frankfurt.de, vorerst täglich ab 17 Uhr geöffnet. (de/is)

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